Freitag, 3. Februar 2012

Intonation abgeschlossen

Gestern, am 2. Februar 2012 - dem Kongregationsfest der Mariannhiller Missionare - konnte die Intonation abgeschlossen werden. Die Orgel war pünktlich zum Festgottesdienst mit allen 55 Registern spielbar.

In den vorausgegangenen Tagen wurde die Mixtur des Hauptwerks intoniert, vor allem aber das prinzipalische,  3-5fache Cornett, im Klang zurückgenommen. Es war eines der "penetranten" Register der Orgel. Für solistisches Spiel eher ungeeignet (beißender Klang), für akkordisches Spiel schlichtweg zu kräftig. Die beiden Orgelbauer OBM Giovanni Crisostomo und Piero Sandri haben noch einmal ihr ganzes Können unter Beweis gestellt. Das Cornett klingt jetzt immer noch prinzipalisch; es  kann als romantische Klangkrone im Hauptwerk dienen, ist  aber durchaus auch solistisch verwendbar. Sehr gute Arbeit!

Leider müssen wir uns heute von Piero Sandri verabschieden. Die nächste Orgel, die er auf Vordermann bringen wird, wartet schon (in Italien). Wir werden ihn sehr vermissen!

Bei dieser Gelegenheit muss ich noch etwas nachholen: Im Post, auf dem ich alle Mitarbeiter vorgestellt habe, fehlt Piero Sandri.

Hier also eine Kurzvita:
Piero Sandri wurde 1966 in Turin geboren. Nach der Ausbildung zum Orgelbauer in Ludwigsburg arbeitete er Ende der neunziger Jahre bei Orgelbau Rieger, später bei der Orgelmanufactur Vleugels. Hier lernte er auch OBM Giovanni Crisostomo kennen. Danach hat er sich selbständig gemacht.


Heute arbeiten unsere beiden Orgelbauer noch an einigen Zungenpfeifen. Was ist jetzt noch zu tun? Der Spieltisch muss noch technisch überholt werden. Hierbei geht es vor allem um die Reinigung der Koppelrelais und um die Regulierung des Tastengangs. Außerdem muss die abschließende Hauptstimmung der Orgel noch durchgeführt werden.

Zum Schluss wieder ein Vorher/Nachher-Bildpaar:
(zum Vergrößern bitte klicken.)

Keine Kommentare:

Kommentar posten